Zum Hauptinhalt springen
Bild zeigt eine Nahaufnahme einer Frau, deren Hörverlust behoben wurde.

Vorbeugung von Hörverlust

Obwohl man sein Gehör leicht als selbstverständlich ansieht, ist es einer der wertvollsten Sinnesorgane des Menschen. Klar und deutlich hören zu können, ermöglicht es Ihnen, zu kommunizieren, Beziehungen aufzubauen und mit Ihren Freunden und Angehörigen zusammenzukommen. Erfahren Sie, was Sie tun können, um diesen wertvollen Sinn zu schützen.

250+
Fachgeschäfte
Keine Überweisung
vom HNO-Arzt für Hörtest nötig
100.000+
zufriedene Kunden
Kostenloser
Hörtest

3 einfache Regeln zur Vorbeugung von Hörverlust.

Während altersbedingter Hörverlust nicht verhindert werden kann, ist lärmbedingter Hörverlust vermeidbar.
Es gibt ein paar einfache Regeln, die Sie befolgen können, um Ihr Gehör so gut wie möglich zu schützen, unabhängig von Ihrem Alter.

Symbol zeigt den Kopf mit Kopfhörer
1. Schützen Sie Ihre Ohren.
Wenn Sie sich in lauten Umgebungen aufhalten müssen, sollten Sie einen Gehörschutz tragen - egal, ob Sie zu Hause, bei der Arbeit oder auf einem Konzert sind.
Symbol zeigt ein Mobiltelefon mit 60 %.
2. Befolgen Sie die 60/60-Regel
Wenn Sie Musik hören, sollten Sie nicht länger als 60 Minuten pro Tag 60 % der maximalen Lautstärke Ihres Geräts überschreiten.
Symbol zeigt ein Mobiltelefon mit 60 %.
3. Machen Sie eine Pause
Legen Sie regelmässig Pausen ein, wenn Sie Konzerte oder Festivals besuchen, bei denen der Geräuschpegel viel höher als normal ist.
Bild zeigt eine Frau während eines Hörtests

Testen Sie sich selbst: Ist ein Hörtest für Sie sinnvoll?

Beantworten Sie die folgenden 4 Fragen, um herauszufinden, ob Sie einen Hörtest in Betracht ziehen sollten.

Frage 1 – Rund um den Tisch
Haben Sie Schwierigkeiten, Gesprächen zu folgen, wenn 4 oder mehr Personen anwesend sind?
Haben Sie von Ihrer Familie oder Ihren Freunden den Rat erhalten, Ihr Gehör testen zu lassen?
Fällt es Ihnen manchmal schwer zu verstehen, was andere sagen, weil Sie nicht richtig hören können?
Ertappen Sie sich manchmal dabei, dass Sie den Fernseher oder das Radio lauter stellen, obwohl die Lautstärke für andere ausreicht?

Ihr Ergebnis:

Ein Hörtest ist für Sie sinnvoll

Ihre Antworten deuten darauf hin, dass Sie Symptome Hörverlusts aufweisen. Wir empfehlen Ihnen dringend, einen Hörtest in einem unserer Hörcenter zu machen.

Buchen Sie Ihren kostenlosen Hörtest:

Das Ergebnis ist ein Anhaltspunkt. Mit einem persönlichen Hörtest kann festgestellt werden, ob Sie einen Hörverlust haben.

Ihr Ergebnis:

Ein Hörtest scheint für Sie sinnvoll zu sein

Ihre Antworten deuten darauf hin, dass Sie einige Symptome eines Hörverlusts aufweisen. Wir empfehlen Ihnen dringend, einen Hörtest in einem unserer Hörcenter zu buchen.

Buchen Sie Ihren kostenlosen Hörtest:

Das Ergebnis ist ein Anhaltspunkt. Mit einem persönlichen Hörtest kann festgestellt werden, ob Sie einen Hörverlust haben.

Ihr Ergebnis:

Es kann hier nicht festgestellt werden, ob ein Hörtest für Sie relevant ist.

Ihre Antworten deuten nicht darauf hin, dass Sie Symptome eines Hörverlusts aufweisen. Wenn Sie jedoch Probleme beim Hören haben, empfehlen wir Ihnen, einen Hörtest in einem unserer Hörcenter zu machen.

Buchen Sie Ihren kostenlosen Hörtest:

Das Ergebnis ist ein Anhaltspunkt. Mit einem persönlichen Hörtest kann festgestellt werden, ob Sie einen Hörverlust haben.

Wie laut ist zu laut?

Geräusche können bei längerer oder wiederholter Einwirkung das Gehör schädigen, insbesondere ab etwa 85 dB(A) – das entspricht ungefähr der Lautstärke von starkem Verkehr. Der Schallpegel kann in unserem Alltag häufiger als man denkt auf solche potenziell schädlichen Werte ansteigen, vor allem wenn Geräusche sehr laut sind oder lange anhalten. 
Im Folgenden finden Sie einige Lärmvergleiche, die Ihnen dabei helfen sollen, die Belastung durch laute Geräusche zu begrenzen und so einem Hörverlust vorzubeugen:

  • Normale Unterhaltung: 60 dB
  • Belebte Straße: 75-85 dB
  • Rasenmäher: 90 dB
  • Kettensäge: 100-120 dB
  • Schwerer Lastwagen in sieben Metern Entfernung: 100 dB
  • Laute Musik von einem Smartphone: 112 dB
  • Laute Autohupe: 110 dB
  • Rockkonzert: 120 dB
  • Krankenwagensirene: 120 dB
  • Düsentriebwerk: 140 dB
Bild zeigt verschiedene Arten von Geräuschen.

Wie Sie verhindern können, dass sich ein Hörverlust verschlimmert.

Haben Sie den Verdacht, dass bei Ihnen bereits ein gewisser Grad an Hörverlust vorliegt?
Es ist wichtig, so schnell wie möglich Hilfe zu suchen, da sich ein unbehandelter Hörverlust mit der Zeit verschlechtern kann. Wir empfehlen Ihnen, bei ersten Anzeichen einen kostenlosen Hörtest machen zu lassen, um das Risiko eines unbehandelten Hörverlusts zu verringern.

Wann Sie Hilfe in Anspruch nehmen sollten

Schützen Sie Ihr Gehör in lauten Umgebungen.

Sie können Ihr Gehör schützen, indem Sie sich in lauten Umgebungen nur begrenzt aufhalten - oder indem Sie einen Gehörschutz tragen (z. B. Ohrstöpsel oder Ohrschützer), wenn Sie wissen, dass Sie lauten Geräuschen ausgesetzt sein werden.

Bild zeigt eine Frau im Garten, die eine andere Person anlächelt.
1. Laute Hintergrundgeräusche
Jede Umgebung, in der Sie schreien müssen, um sich über Hintergrundgeräusche hinweg Gehör zu verschaffen.
Bild zeigt einen Mann, der mit einem lauten Werkzeug arbeitet und einen Gehörschutz trägt.
2. Industrielärm
Eine Umgebung, in der der Lärm in den Ohren schmerzt oder ein Klingeln auslöst.
Bild zeigt eine Konzertszene.
3. Live-Musik
Konzerte oder Festivals, bei denen der Geräuschpegel viel höher als normal ist.
Bild zeigt eine Frau, die sich vor Schmerzen den Kopf hält.

Lauter Lärm und Tinnitus

Die häufigste Ursache für Tinnitus ist lauter Lärm, der die Sinneshaarzellen in der Cochlea (einem muschelartigen Organ im Innenohr, in dem Töne in elektrische Signale umgewandelt werden) schädigt. Eine Schädigung der Haarzellen in unserem Ohr kann sowohl Tinnitus als auch Hörverlust verursachen.

Tatsächlich leiden mehr als 80 % der Menschen mit Tinnitus auch unter einem gewissen Grad an Hörverlust, aber viele Tinnitus-Patienten sind sich nicht bewusst, dass auch ihr Gehör leidet.

Tinnitus

Quellen:

1. Beck D.L. (2012) British Academy of Audiology. Podiumspräsentation.